Familiengrundschulzentrum Rheinau
 


Gewaltprävention – gemeinsam stark und respektvoll

Ein gutes Miteinander ist ein wichtiger Bestandteil unseres Schulalltags. Gewaltprävention bedeutet für uns, Kinder frühzeitig zu stärken und ihnen zu zeigen, wie sie Grenzen setzen, Konflikte lösen und sich Hilfe holen können.


Das Stopp-Hand-Modell

An der Rheinaugrundschule lernen alle Kinder das Stopp-Hand-Modell. Das Modell gibt den Kindern einfache und klare Regeln für einen gewaltfreien Umgang miteinander.

Die Kinder lernen, deutlich „Stopp!“ und „Nein!“ zu sagen, wenn etwas für sie nicht in Ordnung ist. Sie lernen, wahrzunehmen, wann ein Spaß aufhört und eine Grenze überschritten wird. Gleichzeitig erfahren sie, wie Konflikte möglichst ohne Gewalt gelöst werden können.
Das Stopp-Hand-Modell unterstützt die Kinder dabei:


  • eigene Grenzen wahrzunehmen und deutlich zu zeigen
  • die Grenzen anderer Kinder zu respektieren
  • Konflikte mit Worten zu lösen
  • sich angemessen und ohne Gewalt zu wehren
  • Hilfe bei Mitschülerinnen und Mitschülern oder Erwachsenen zu holen
  • Verantwortung für ein gutes Miteinander zu übernehmen



Damit greift das Modell auch wichtige Regeln unserer Schulordnung auf:


„Wir lösen Streitigkeiten mit Worten.“


„Wir gehen höflich und respektvoll miteinander um.“


Das Stopp-Hand-Training findet in allen Klassenstufen statt. Nach den Ferien werden die Inhalte regelmäßig aufgegriffen und mit Rollenspielen, Übungen und passenden Unterrichtsmethoden gefestigt. So können die Kinder die gelernten Strategien immer wieder ausprobieren und auf Situationen aus ihrem Schulalltag übertragen.


In den
3. und 4. Klassen finden darüber hinaus weitere Einheiten zur Gewaltprävention statt. Dabei werden altersgerechte Themen aufgegriffen und gemeinsam mit den Kindern bearbeitet.

Stark4Kids – Kinder stärken

Auch die Schulsozialarbeit bietet verschiedene Angebote im Rahmen von Stark4Kids an. In kleinen Gruppen erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich intensiver mit unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen.
Dabei geht es darum, Kinder in ihren persönlichen und sozialen Fähigkeiten zu stärken. Sie k

önnen lernen, eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu erkennen und zu setzen, Konflikte zu bewältigen, Selbstvertrauen zu entwickeln und respektvoll miteinander umzugehen.


Die Angebote finden in kleinen Gruppen statt und werden durch die Schulsozialarbeit begleitet. So entsteht ein geschützter Rahmen, in dem Kinder Fragen stellen, Erfahrungen teilen, neue Verhaltensweisen ausprobieren und gemeinsam lernen können.


Gemeinsam für ein sicheres und gutes Miteinander

Gewaltprävention ist eine gemeinsame Aufgabe. Kinder, Eltern, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und die gesamte Schulgemeinschaft tragen dazu bei, dass sich alle Kinder an unserer Schule sicher, gesehen und respektiert fühlen.
Dabei gilt: Kinder sollen nicht lernen, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Sie sollen lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen, für sich selbst einzustehen und gleichzeitig die Grenzen anderer zu achten.